Google-Unternehmensprofil für Restaurants: 20 Minuten Einrichtung, die jeden Tag Gäste bringt
Das kostenlose Profil in Google Maps ist das stärkste Werkzeug jedes Lokals, und die meisten lassen es halb ausgefüllt. Schritt für Schritt, was Sie heute tun sollten.

Wenn jemand bei Google „Restaurant in der Nähe“ oder „Pizzeria“ plus Stadt eingibt, sieht er zuerst keine Webseiten, sondern die Karte mit drei Lokalen. Ob Sie dabei sind, hängt von Ihrem Google-Unternehmensprofil ab. Es ist kostenlos, dauert 20 Minuten und bringt mehr Gäste als jede Werbung. So richten Sie es richtig ein.
Schritt 1: Profil finden oder anlegen
Suchen Sie den Namen Ihres Lokals in Google Maps. Existiert es bereits (Google legt es oft automatisch aus fremden Daten an), klicken Sie auf „Inhaber dieses Unternehmens?“ und beanspruchen Sie es. Fehlt es, gehen Sie auf business.google.com und fügen Sie es hinzu. Die Bestätigung erfolgt per Telefoncode, E-Mail oder Postkarte.
Schritt 2: alles ausfüllen, nicht die Hälfte
- Kategorie. Hauptkategorie: „Restaurant“, „Pizzeria“, „Café“. Dazu Nebenkategorien: „Lieferservice“, „Frühstücksrestaurant“. Google zeigt das Profil nur bei Suchen, die zu den Kategorien passen.
- Öffnungszeiten. Genau, inklusive Feiertage. Nichts zerstört Vertrauen so sehr wie „geschlossen“ vor einer offenen Tür.
- Telefon und Webseite. Webseite oder digitale Speisekarte: Der Link muss zu etwas führen, das sich auf dem Handy gut öffnet.
- Speisekarte. Google hat ein eigenes Feld dafür. Verlinken Sie Ihre digitale Speisekarte, kein Foto einer Papierkarte.
- Attribute. Terrasse, Parkplatz, Kinderstuhl, Hunde erlaubt, WLAN, Reservierung. Jedes Attribut ist ein Filter, nach dem jemand sucht.
- Beschreibung. 750 Zeichen darüber, was Sie anbieten und für wen. Keine Slogans, echte Wörter, die Menschen suchen: „Hausmannskost“, „Fischrestaurant“, „vegetarische Gerichte“.
Schritt 3: Fotos, viele und echte
Lokale mit über 100 Fotos bekommen deutlich mehr Anrufe und Webseitenbesuche als solche mit 10. Laden Sie Fotos der Gerichte, des Gastraums, der Terrasse, des Teams und des Eingangs hoch (damit man Sie findet). Ergänzen Sie jede Woche ein paar. Verwenden Sie keine Stockfotos: Google erkennt sie, und Gäste erst recht.
Schritt 4: Bewertungen
Bewertungen sind der stärkste Rankingfaktor auf der Karte und der stärkste Faktor für die Entscheidung des Gastes. Bitten Sie jeden zufriedenen Gast um eine Bewertung: mit einem kleinen QR-Code-Schild auf dem Tisch oder auf der Rechnung. Antworten Sie auf jede Bewertung, gute wie schlechte, innerhalb eines Tages. Eine ruhige, konkrete Antwort auf eine schlechte Bewertung gewinnt mehr künftige Gäste als zehn Fünf-Sterne-Bewertungen.
Das Profil in Google Maps ist Ihr Schaufenster für Menschen, die schon hungrig und schon in der Nähe sind. Einen wärmeren Kunden gibt es nicht.
Schritt 5: Beiträge und Fragen
Veröffentlichen Sie einmal pro Woche etwas: ein neues Gericht, eine Veranstaltung, ein Mittagsangebot. Es dauert zwei Minuten und zeigt Google, dass das Lokal aktiv ist. Prüfen Sie den Bereich „Fragen und Antworten“: Hat noch niemand gefragt, stellen Sie die häufigsten Fragen selbst und beantworten Sie sie: „Gibt es Parkplätze?“, „Kann man mit Karte zahlen?“, „Sind Hunde erlaubt?“.
Fehler, die wir ständig sehen
- Unterschiedliche Adresse, Telefonnummer oder Name bei Google, auf Facebook und auf der Webseite. Vereinheitlichen Sie alles.
- Ein Profil, das ein ehemaliger Mitarbeiter oder eine Agentur beansprucht hat und auf das Sie keinen Zugriff mehr haben.
- Ein leeres Speisekarten-Feld oder ein Link zu einem PDF, das sich auf dem Handy nicht öffnet.
- Schlechte Bewertungen ohne Antwort.
- Fotos von der Eröffnung vor vier Jahren und seitdem nichts.

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